Trotz Inkontinenz ohne Angst verreisen

Ungefähr acht Millionen Menschen in Deutschland leiden unter eine Blasenschwäche. Häufig betrifft es ältere Menschen, doch auch jüngere Personen können davon betroffen sein. Zudem sind es nicht nur Frauen, die meist aufgrund von Schwangerschaften, Stress oder Übergewicht daran leiden, sondern auch Männer - bei denen meist eine vergrößerte Prostata als Ursache gilt - leiden darunter. Frauen leiden meist unter einer Belastungsinkontinenz, die bei körperlicher Anstrengung, wie Lachen oder Heben, auftritt und Männer unter einer Dranginkontinenz, bei der der starker Harndrang plötzlich auftritt und der Urin nicht mehr zu halten ist.

Obwohl viele Menschen darunter leiden, stecken nur die Wenigsten ihre Krankenkarte in den eGK-Terminal ihres Arztes um sich zur Untersuchung vorzustellen. Die meisten behalten die Blasenschwäche für sich. Damit ist jedoch niemanden geholfen, sondern der Alltag wird enorm erschwert, vor allem, wenn man verreisen möchte. Denn egal, ob per Auto, Flugzeug, Bus oder Bahn: Wer verreisen möchte, muss einige Stunden in einem Verkehrsmittel verbringen und seinen Harndrang im Griff haben. Nicht immer gibt es eine Raststätte mit sauberen Toiletten und nicht immer möchte man die öffentlichen Toiletten in Bahnhöfen, am Flughafen oder im jeweiligen Verkehrsmittel nutzen.

Ratsam ist es daher, vor einer Reise zu seiner Blasenschwäche zu stehen und einen Arzt zu besuchen. Dieser rät meist zu einem speziellen Training, z.B. einem Beckenbodentraining in Berlin, sodass man sich bereits mit wenigen Mitteln besser fühlt und nicht unbedingt auf Medikamente oder Operationen angewiesen ist. Je nach Art der Schwäche lernt man verschiedene Spannungs- und Entspannungstechniken kennen, mit denen die Blasenmuskulatur gestärkt wird. Und so übersteht man dann auch die längsten Reisen ohne Probleme und genießt einen entspannenden Urlaub, ganze ohne erhöhten Harndrang!