Erbrecht der Ausländer in Spanien

Erbschaft- und Schenkungssteuer für Ausländer in Spanien

Falls man als deutscher, österreichischerer oder schweizerischer Staatsbürger in Spanien erbt oder eine Schenkung erhält, muss nach dem spanischem Erbrecht Erbschafts- bzw. Schenkungssteuer bezahlt werden. Wenn man über eine Auslandschenkung einer Immobilie nachdenkt wäre auf jeden Fall ratsam, Sanierungsarbeiten nach der Schenkung zu machen. Falls zum Beispiel umfangreiche Verschönerungsarbeiten durchgeführt wurden wie beispielsweise eine Dachsanierung oder eine Badrenovierung dann fließen auch diese Werte in die Ermittlung des Schenkungswertes mit ein.

Was versteht man Spanien unter dem Begriff NICHT RESIDENTE?

Menschen, die Ihren alltäglichen Wohnsitz nicht in Spanien innehaben, sind nicht "Residente". Trotzdem müssen sie ein dort anfallendes Erbe oder eine Schenkung versteuern. Dies wird nicht in der jeweiligen und autonomen Region geschehen, in der die Immobilie steht, sondern grundsätzlich nach dem zentralen spanischen Steuergesetz. Steuerfreibeträge im zentralen Erbschaftssteuergesetz sind ausgenommen niedrig. Die allgemeinen Steuersätze auf Nachlass und Schenkung werden zwischen 7,6 und 34 % veranschlagt. Durch vielfältige Änderungen, welche die spanische Gesetzgebung bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer vorgenommen hat gab es keine Verbesserungen für Ausländer. In vielen autonomen Regionen Spaniens wird das allgemein gültige Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht erst recht dann, wenn ein Schenkungsbegünstigter den Hauptwohnsitz außerhalb Spaniens hat.

Die komplizieren Zusammenhänge bei deutsch - spanischen Erbfällen wird in der Regel total unterschätzt. Das immer höher werdende Auslandsvermögen im Immobilienbereich, das Deutsche gerade in Spanien besonders häufig besitzen birgt bei fahrlässiger oder unvorsichtiger Gestaltung große zivil- und Steuer rechtliche Unsicherheiten. Dies ist keine Rechtsberatung, um rechtssichere Informationen zu erhalten konsultieren Sie bitte einen Anwalt.